5 Fragen an Dr. Carsten Labudda

Carsten freut sich darauf, endlich einmal wieder schwimmen gehen zu können.

1. Corona und Entschleunigung: wie passt das für Dich zusammen?

Beruflich hat sich bei mir nichts entschleunigt. Aber in meiner Freizeit ist ja die Weinheimer Politik etwas, worauf ich immer gern viel Zeit verwende. Da ist in den letzten Wochen viel weggefallen, weil sich weder die Gremien des Gemeinderates treffen noch Veranstaltungen von Vereinen und Initiativen stattfinden. Außerhalb der Arbeitszeit bin ich dadurch viel weniger auf Achse und finde mehr Ruhe.

2. Wie erlebst Du beruflich den Lockdown?

Ich arbeite in der stationären Jugendhilfe. Da ist kein Lockdown. Ich habe gut zu tun.

3. Wie erlebst Du privat den Lockdown?

Weil bei meinen politischen Ehrenämtern viele Verpflichtungen weggebrochen sind, habe ich mehr private Zeit. In dieser Zeit fehlt es mir, mich persönlich mit meinen Freunden treffen zu können. Das versuchen wir mit Tele-Parties über Zoom und Jitsi zu kompensieren. Das ist schön, aber kein vollwertiger Ersatz. Spannend finde ich dabei, dass durch die Internet-Treffen die räumliche Verortung der Teilnehmer irrelevant ist. So habe ich durch die Krise mehr Kontakt als zuvor mit Freunden, die weiter weg wohnen.

4. Kontaktsperre über Ostern… ganz schön hart. Wie war es für Dich?

Ich habe über Ostern durchgearbeitet, dadurch hatte ich in der Zeit viel Kontakt zu anderen Menschen. Es hat mir viel Freude gemacht, den Kindern und Jugendlichen in den Wohngruppen gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen ein schönes Osterfest zu bereiten.

5. Was machst Du als Erstes, wenn die Anti-Corona-Maßnahmen wieder aufgehoben sind?

Ich freue mich drauf, meine Freunde wieder persönlich zu treffen und mit ihnen am Weinheimer Marktplatz gemütlich essen gehen zu können. Außerdem würde ich gern mal wieder schwimmen gehen.

Susanne Michl

Susanne Michl

Senior-Praktikantin

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