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5 Fragen an Patisserie Mendel

1. Wie habt Ihr die Zeit des Lockdowns verbracht?

Wir haben unseren Außer-Haus-Verkauf mit Kuchen und Törtchen weiter laufen lassen und unseren Mittagstisch zum Mitnehmen angeboten. Leider mussten auch wir Kurzarbeitergeld beantragen. Wir konnten uns aber auch Gedanken darüber machen, was wir vielleicht ändern wollen und welche neuen Ideen wir für die Zukunft haben. Auch wenn die Anfangszeit wirklich sehr schwierig war, haben uns unsere Stammkunden sehr treu unterstützt. Wir sind wirklich sehr dankbar über jeden, der uns in dieser Zeit treu geblieben ist!

2. Was war für Euch am schwierigsten zu organisieren, und an welcher Stelle hättet Ihr Euch mehr Unterstützung gewünscht?

Am schwierigsten war, unsere ganzen Aufträge zu verlegen. Natürlich wurden einige auch komplett abgesagt, aber die Fragen und Mails bezüglich Hochzeiten und Hochzeitstorten haben uns sehr auf trapp gehalten. Zusätzlich war es wirklich eine Herausforderung zu entscheiden, welche Mitarbeiter arbeiten dürfen und welche nicht und dann eben auch festzulegen, wie viel gearbeitet werden soll. Da wir auch eine Mutter im Team haben, hat diese wegen fehlender Kinderbetreuung ihre zwei Kinder mitgebracht. In diesem Thema hätte ich mir vom Staat mehr Möglichkeiten erhofft. Es ist wirklich nicht leicht für Mütter/Eltern in dieser Situation. Und auch für die Arbeitgeber ist das eine echte Herausforderung, denn nicht jeder kann von Zuhause aus arbeiten. Aber irgendwie haben wir es geschafft, und die Kinder konnten sich daran freuen, auch mal was Neues zu sehen und uns beim Backen über die Schulter zu schauen.

3. Jetzt dürft Ihr endlich wieder das machen, was Ihr am meisten liebt – Gäste bewirten. Wie fühlt es sich an?

Es fühlt sich sehr gut an, wieder zu bewirten. Nur muss ich ehrlich sagen, dass die Auflagen nicht leicht zu erfüllen sind, und auch hier der wirtschaftliche Faktor eine große Rolle spielt. Denn wo wenige Sitzplätze sind, kann auch nur wenig bewirtet werden. Trotzdem freuen wir uns darüber, wieder ein Stückchen Normalität zurück zu bekommen.

4. Alles wie immer – und doch ganz anders. Was nimmst Du persönlich aus der Krise mit?

Ich nehme mit, dass Umstellungen auch neue Ideen mitbringen können. Wir werden unser freies Leben vielleicht noch mehr schätzen als vorher, auch wenn es noch nicht das alte ist. Für mich persönlich ist selbstbestimmtes Leben noch wichtiger denn je geworden.

5. Ich freue mich am meisten darüber, dass …

… unsere Kunden so treu geblieben sind, und wir schon für nächstes Jahr viele neue Anfragen für Hochzeitstorten haben. Nicht außer Acht zu lassen ist auch, dass meine Mitarbeiter sehr loyal waren, und wir gemeinsam versucht haben, das Beste aus der Situation zu machen 😍.

Senior-Praktikantin

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