5 Fragen an Roland Kern

Roland freut sich am meisten auf ein Bier auf dem Marktplatz - und zwar in jeder Kneipe ein.

1. Corona und Entschleunigung: wie passt das für Dich zusammen?

Gar nicht. Mit dem Beginn der Corona-Krise hat sich der Kommunikationsbedarf der Stadtverwaltung nochmal erhöht. Gefühlt mehrmals täglich kommen neue Verordnungen, die auf Weinheimer Gegebenheiten angepasst und den Menschen erklärt werden müssen. Wir haben sämtliche Kanäle der direkten und indirekten Kommunikation fast rund um die Uhr offen und beantworten ebenso fast permanent Fragen von Bürgerinnen und Bürgern, die die Verordnungen noch weniger verstehen als wir.

2. Wie erlebst Du beruflich den Lockdown?

Geprägt von Mitgefühl und Respekt vor den Menschen, die ganz unmittelbar davon betroffen sind wie Gastronomen, Hoteliers, manche Einzelhändler, Kulturschaffende. Daraus erwächst ja auch der Wunsch, ihnen wenigstens ein bisschen zu helfen, wie mit dem Lieferdienst der Einzelhändler oder dem Zweiburgenstream aus der Alten Druckerei.

3. Wie erlebst du privat den Lockdown?

Das ist nicht schlimm. Ich kann jeden Tag walken oder joggen in den Wald, wir haben eine große Terrasse. Am Wochenende habe ich wegen ausgefallener Termine viel mehr Zeit als sonst. Das ist eher ungewohnt. Am Sonntag war ich seit Jahren mal wieder angeln – und habe sogar einen Fisch gefangen. Jäger- und Sammler-Feeling in Zeiten von Corona.

4. Kontaktsperre über Ostern… ganz schön hart. Wie war es für Dich?

Ganz anders. Gemeinsam mit Franz und Patricia Kain haben wir das Konzept und den Ablauf für den Zweiburgenstream erarbeitet. Rund um den großen Tisch der Familie Kain und mit coronagerechten Abständen. Ansonsten wird im Hause Kern immer gerne gekocht, gut gegessen und getrunken – damit hat man schon jeden Feiertag rumgebracht.

5. Was machst Du als Erstes, wenn die Anti-Corona-Maßnahmen wieder aufgehoben sind?

Ein Bier trinken auf dem Marktplatz, aber in jeder Kneipe eins!

Susanne Michl

Susanne Michl

Senior-Praktikantin

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