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Die Lady von Crimehime

Romanautorin und Weinheim-Botschafterin Ingrid Noll trug sich ins Goldene Buch der Stadt ein

Es war im Februar dieses Jahres bei der VHS-Veranstaltung, in der die Krimi- und Romanautorin Ingrid Noll erstmals als „Botschafterin Weinheims“ auftrat – souverän und humorvoll wie immer. Da kam auf einmal die Rede darauf, dass ausgerechnet die wohl bekannteste Bürgerin der Stadt noch keinen Eintrag im Goldenen Buch der Stadt hat – ein Versäumnis, wie alle eingestanden. Damals wurde vereinbart, das schleunigst nachzuholen.

Die Stadt – und allen voran Oberbürgermeister Manuel Just – wollten keine weitere Zeit verstreichen lassen, und so kam es, dass sich die Grand Dame des deutschen Krimis, die seit vielen Jahren überzeugte Weinheimerin ist, nun in Corona-Zeiten im kleinen Kreis im Goldenen Buch verewigte. Im Großen Sitzungssaal des Rathauses nahmen noch OB Just und Ingrid Nolls Sohn Biber Gullatz an der bescheidenen Zeremonie teil.

Ingrid Noll kam bestens vorbereitet ins Rathaus, sogar eine handgemalte Autogrammkarte und einen Klebestift hatte sie dabei. Sie verewigte sich mit dem Spruch: „Wo sonst als in Weinheim könnte mein Heim sein – behauptet die Lady von Crimeheim.“ So hat sich die 84-jährige Schriftstellerin schon öfter schmunzelnd beschrieben.

Es war das erste persönliche Treffen von OB Just und der Literatin, beide waren sich sofort sympathisch. Ingrid Noll erzählte, wie sie nach Weinheim gekommen war, wie ihre Bücher entstehen und dass sie in der Corona-Zeit wegen ausgefallener Lesereisen mehr Zeit hat; daher gehe es mit ihrem neuen Roman rasch voran. Auch den Boschafter-Abend bei der VHS hatte sie noch eindrücklich in Erinnerung. Gerne versprach sie dem OB – ihrem neuen Fan – sie werde sich bei jeder Gelegenheit als Botschafterin ihrer Heimatstadt „Crimeheim“ lobend äußern.

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