Von zünftigen Zünften, Rinden und Rindern

Kabarettist und Wortkünstler Manfred Maser schließt die Reihe der Weinheimer Lieblingsplatz-Videoclips ab

Weinheim. Vom Marktplatz mit Bülent Ceylan, über den Hermannshof mit Ingrid Noll, den
Exotenwald mit Markus Babbel, den Schlosspark mit Anke Helfrich und den Burgen mit
Oberbürgermeister Manuel Just sind die Video-Clips über Weinheimer „Promis“ und ihre
Lieblingsplätze jetzt im Gerberbachviertel angekommen. Die sechste und zumindest
vorerst letzte Folge der Imagekampagne steht jetzt auf www.weinheim.de sowie auf
Youtube und den weiteren Weinheimer Social Media-Kanälen online.
Zum Abschluss führt der Weinheimer Kabarettist, Shantychor-Frontmann und Wortkünstler
Manfred Maser die Zuschauer durch das historische Gerberbachviertel –
beziehungsweise: Als „Mann des Ortes und des Wortes“ gibt er sein Wort ab an sein „alter
ego“, das ist Prof. Netwohr vom Institut für Spekulative Heimatgeschichte. Diese
Verwandlung kennt man aus Masers Programmen. Prof. Netwohr erklärt dann anschaulich
die Geschichte des Viertels, beschreibt „zünftige Zunfttreffen“ und erklärt, warum die
Rotgerber am Gerberbach gelandet sind: Weil es Rinden von den Eichen gab und Rinder
bei den Bauern.“
„Woinem, echt super, coole Leit’, der Marktplatz is wie Urlaub.“ Mit diesem Satz des in
Weinheim lebenden Comedians Bülent Ceylan hatte die Kampagne im Mai angefangen.
Damals hatte die Stadt schnell reagiert, um im Corona-Jahr die Urlauber an die
Bergstraße zu locken. Das Amt für Touristik, Kultur und Öffentlichkeitsarbeit – startete eine
neue Imagekampagne, die vor allem der Gastronomie und Hotellerie nach dem
verheerenden Lockdown zugute kommen sollte. Schließlich hätten Gastronomie und
Hotellerie durch die Corona-Zwangspause deutliche Einbußen zu verzeichnen. „Wir helfen
mit unseren Mitteln des Stadtmarketings und der Tourismuswerbung“, so Weinheims
Pressesprecher Roland Kern. Die Weinheimer waren zuvor schon federführend beim
neuen Radiospot des Tourismusservice Bergstraße. Bülent Ceylan erklärte als erster
„Woinemer“ bereit, ein Werbebotschafter für den Weinheimer Marktplatz zu sein. Sein
Clip war der erste von insgesamt sechs. Auf der Internetseite und auf
dem Youtube-Kanal der Stadt Weinheim sind sie dauerhaft verankert und
jederzeit immer wieder anzuschauen – von überall. Natürlich ist die Romanautorin Ingrid Noll mit von der Partie. Die Grand Dame der
deutschen Krimi-Literatur und „Weinheim-Botschafterin“ wurde im Hermannshof gedreht.
Der neu zugezogene Profi-Fußballer und Ex-Europameister Markus Babbel wirbt joggend
für den Exotenwald – im Trikot des FC Bayern München , die Jazz-Pianistin, ECHO-
Preisträgerin und Weinheim-Botschafterin Anke Helfrich stellt den Schlosspark vor,
Kabarettist und Shantychor-Frontmann Manfred Maser erklärt als „Prof. Netwohr“ das
geschichtsträchtige Gerberbachviertel. Oberbürgermeister Manuel Just blickt für den Film
von der Windeck hinab auf seine Stadt.
„Das ist eine tolle Kampagne und wir bedanken uns nochmal bei allen, die mitgemacht
haben“, so Roland Kern. Rund 100 000 Personen wurden mit den Filmen insgesamt auf
der Weinheimer Facebook-Seite erreicht, 60 000 davon sahen sich schon Bülent Ceylan
auf dem Marktplatz an.
Für die Clips konnte die Weinheimer Pressestelle, die wesentlich hinter dem Projekt
steckt, den Weinheimer Filmer und Kameramann Michael Gsell gewinnen; er führte schon
2014 beim großen Imagefilm die Kamera. Die passende Filmmusik steuert kein Geringerer
als der Filmmusikproduzent Biber Gullatz bei. Also ein Weinheimer Projekt durch und
durch.

 

Presseinformation der Stadt Weinheim

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