Weinheim hat weiter Lust auf Zukunft

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Weinheim lässt sich die Zukunft etwas kosten: Mit einer groß angelegten Bürgerbeteiligung in einer Zukunftswerkstatt will sich Weinheims Oberbürgermeister Manuel Just einer strategischen Neuausrichtung der Stadt widmen – dies gehörte schon im OB-Wahlkampf vor drei Jahren zu seinen großen Themen.

Der OB legte in der Gemeinderatssitzung am Mittwoch Wert darauf, eine Reihe von Gesprächen und Beschlüssen jetzt auch formell in die konkrete Vergabe der Moderation und der Planungsbegleitung an externe Fachbüros zu vergeben. Auch wenn er zugestand, dass die konkrete Zeitschiene erst dann festgelegt werden kann, wenn ein Ende der Corona-Einschränkungen abzusehen sind. Aber er werde es nicht zulassen, das Projekt ganz aus den Augen zu verlieren. „Das wäre das völlig falsche Signal in die Bevölkerung“, argumentiert er.

Denn auch im Gremium waren sich am Mittwoch alle einig: In der Zukunftswerkstatt sollen sich Menschen real begegnen und miteinander diskutieren. Zwei Büros wurden in einem Auswahlverfahren gesucht und gefunden. Der Gemeinderat vergab jetzt einen Auftrag von rund 190 000 Euro für die kommunikative Konzeption an das Saarbrücker Büro agl und für 165 000 Euro an das Frankfurter Büro AS+P.

Eigentlich soll die Zukunftswerkstatt – wenn Corona es zulässt – im nächsten Frühjahr starten. Die Ergebnisse können dann ab 2023 umgesetzt werden.

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